Abschied nach 47 Berufsjahren

20.04.2018

„Volksbanker“ Bernhard Kindler verabschiedete sich, nach fast einem halben Jahrhundert Tätigkeit bei der VR Bank Enz plus, in den Ruhestand.

Am 1. September 1971 begann Bernhard Kindler sein Arbeitsverhältnis bei der damaligen Volksbank Wilferdingen. Die Bank hatte zu jener Zeit gerade einmal 21 Mitarbeiter und eine Bilanzsumme von etwa 37 Millionen Mark, im Jahr 2018 bilanziert die VR Bank Enz plus mit 280 Personen mehr als das 13fache an Mitarbeitern und mit 1,4 Milliarden Euro das 74fache an Bilanzsumme. Diese unglaubliche Entwicklung hat Kindler ebenso erlebt und mitgestaltet, wie die Fusionen mit insgesamt sieben Banken. Bei seiner Verabschiedung im Kollegenkreis sagte Kindler: „Ich bin stolz darauf, dass ich meinen Teil zum Erfolg und zur Entwicklung der VR Bank Enz plus beitragen durfte.“

Zu Beginn seiner Ausbildung zum Bankkaufmann arbeitete Bernhard Kindler noch mit einer mechanischen Schreibmaschine und Lochkarten zur Datenspeicherung. An Kopierer, Computer und „Digitalisierung“ war noch nicht im Entferntesten zu denken. Nach seinem Ausbildungsabschluss war Bernhard Kindler zunächst ein Jahr im Vertrieb in verschieden Geschäftsstellen im Einsatz und begann im Sommer 1975 als Kundenberater in Nöttingen. 1979 absolvierte er erfolgreich seine Weiterbildung zum Bankfachwirt bei der IHK und war von 1980 bis 1984 als Individualkundenbetreuer für Kunden im Geschäftsgebiet Wilferdingen und als Geschäftsstellenleiter in Mutschelbach zuständig. 1984 übernahm Kindler die Leitung der Geschäftsstelle Wilferdingen. 2002 war er ein Jahr Leiter für den gesamten Teilmarkt Wilferdingen, von 2003 bis 2008 übernahm er die Teilmarktleitung von Remchingen und wurde schließlich 2009 Bereichsleiter des Bereiches Privatkunden für die Gesamtbank. In den letzten fünf Arbeitsjahren war der jetzige Ruheständler erfolgreich und mit Herzblut als Baufinanzierungsspezialist sehr gefragt und geschätzt.

Nach fast 47 Jahren darf sich Bernhard Kindler nun in den Ruhestand verabschieden. Natürlich verlässt er die Bank und die Kolleginnen und Kollegen mit dem sprichwörtlichen „lachenden und weinenden Auge“. Er freut sich auf den neuen Lebensabschnitt, denn nun hat er mehr Zeit für seine vielfältigen sportlichen Hobbys, vom Laufen, über Tauchen, Tischtennis bis zum Fußball. Außerdem hat er sich vorgenommen durch Gartenarbeit keine Zeit für Langeweile aufkommen zu lassen.

Kindler verabschiedete sich mit den Worten: „Ich werde der VR Bank Enz plus auch in Zukunft verbunden bleiben.“ Er wünschte allen Kolleginnen und Kollegen alles Gute für ihre berufliche und private Zukunft. Vorstand und Belegschaft wünschen dem Ruheständler das Allerbeste für den neuen Lebensabschnitt, vor allem Gesundheit in der weiterhin aktiven Lebensphase.

Vorstand Ulf Meißner (links) und Bereichsdirektor Alexander Veltman (rechts) verabschieden Bernhard Kindler in den Ruhestand