Faszinierend abwechslungsreiche Südostasienreise

26.04.2018

Eine zweiwöchige VR Bankreise voller zauberhafter Überraschungen erlebten im März dreißig unternehmungslustige Kunden gemeinsam mit Reisebegleiterin Anna Maisch.

Brücke in Hoi An mit bunten Lampions geschmückt

„In aller Herrgottsfrüh“ fuhren am Samstag, den 10. März, dreißig Reiseteilnehmer mit dem Bus zum Frankfurter Flughafen, von wo um die Mittagszeit der Flieger Richtung Hanoi startete. Bei einer Zeitverschiebung von fünf Stunden landete die Gruppe am folgenden Sonntag ebenfalls in der Früh in der geschäftigen Hauptstadt Vietnams. Da war das Frühstück im Hotel mindestens genauso willkommen, wie die erfrischende Dusche auf dem Zimmer. Danach ging es aber auch gleich auf Erkundungstour durch die Altstadt mit ihren vielen kleinen Gassen rund um den Hoan Kiem See. Aus einem ganz anderen Blickwinkel zeigte sich die Stadt bei der folgenden Rikschafahrt. Im Westen der Altstadt erreichte man den Literaturtempel Hanois. Der konfuzianische Anlagenkomplex mit der ersten Universität des Landes bot gleichzeitig eine grüne Ruheoase inmitten der quirligen Stadt. Besonders faszinierte die Reisenden der mitten im Westsee liegende, älteste buddhistische Tempel Hanois: die Tran Quoc Pagode. Bei einem Abendessen in einem schönen Restaurant im Herzen der Stadt konnten die Reisenden einen erlebnisreichen ersten Urlaubstag ganz in Ruhe ausklingen lassen.

Auch am Montag hieß es wieder früh aufstehen, denn es stand ein Tagesausflug in das Umland Hanois auf dem Programm. Duong Lam, ein altertümlicher kleiner Ort und Geburtsstätte  zweier Kaiser, versetzte die Ausflügler mit seiner Architektur aus dem 17. und 18. Jahrhundert in die Vergangenheit. Bei einem Zwischenstopp wurde die kunstvolle Mia Pagode aus dem 15. Jahrhundert sowie der Kaiser Tempel besichtigt. Zu Gast bei einer einheimischen Familie gab es schließlich ein landestypisches Mittagessen.

Am 13. März hieß es Hanoi den Rücken zu kehren und Richtung Küste weiter zu reisen. Die Bucht von Halong ist, der Sage nach, durch einen herabstürzenden Drachen entstanden, der die Vietnamesen im Kampf gegen chinesische Invasoren unterstützte. Bei einer traditionellen Dschunkenfahrt tauchten die Reisenden ein in eine fantastische Welt aus Buchten und Grotten. Und allen war klar, warum die Einheimischen diese Landschaft als Weltwunder betrachten. An Bord der Dschunke genoss die Reisegruppe Fisch, Meeresfrüchten sowie die traumhafte Landschaft in vollen Zügen. Selbst die Nacht verbrachte man in Schiffskajüten und konnte am frühen Mittwochmorgen die Stimmung auf dem Wasser bei Sonnenaufgang betrachten. Nach dem Frühstück nahm die Dschunke Kurs zurück an Land und es ging mit dem Bus zum Hanoier Flughafen und von dort mit dem Flugzeug zum nächsten Ziel der Reise, nach Danang in Zentralvietnam.

Blick über die Bucht von Halong
VR Bank Enz plus-Reisebegleiterin Anna Maisch als Obstverkäuferin in Hoi An

Am darauffolgenden, mit 28 Grad Celsius, heißesten Tag der Reise wurde eine Besichtigungstour durch Hoi An unternommen. Die ungewöhnlich gut erhaltene historische Innenstadt wurde nicht umsonst zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die japanische Brücke, den chinesischen Tempel und das über 200 Jahre alte Haus von Phung Hung ließ die Reiseteilnehmer staunen. Die kleinen Straßen und mit Lampions bunt geschmückte Geschäfte luden zum Bummeln ein. Wer zum Shoppen keine Lust hatte, konnte am Pool des Hotels oder am nahe gelegenen Sandstrand von Cua Da entspannen. Ein Teil der Reiselustigen unternahm eine Fahrt mit „Nussschalenbooten“, mit denen man, wie die einheimischen Fischer, mit nur einem Paddel durch die kleinen Kanäle und die umliegende Landschaft von Hoi An rudern konnte.

Am siebten Tag sattelte ein Teil der Gruppe auf Fahrräder um und so ginge es mit dem landestypischen Fortbewegungsmittel gemütlich auf ruhigen Nebenstraßen durch eine Lagunenlandschaft zum kleinen Ort Tra Que. Vorbei an Reisfeldern und Palmenalleen erwarte die Gruppe schließlich zahlreiche einmalige Kräuter-, Gewürz- und Gemüsegärten, die bereits von weitem an ihrem Duft zu erkennen waren. Die 30 Reisenden durften den Bauern sogar ein wenig bei der Ernte helfen und pflückten Minze und Basilikum für das bevorstehende Mittagessen im Dorf. Nach dem Essen fuhr man zum Flughafen nach Danang mit Ziel Saigon.

Ho Chi Minh-City, besser bekannt unter dem alten Namen Saigon, ist die fortschrittlichste und modernste Stadt Vietnams. Hier herrscht, mehr noch als in Hanoi, rund um die Uhr geschäftiges Treiben. Ob in den Restaurants, Cafés oder Bars überall wird gefeiert und für Unterhaltung gesorgt. Überall wird gebaut und neue Geschäfte werden eröffnet, kurzum Saigon ist eine Stadt im Aufschwung. Bei ihrer Stadtrundfahrt am Samstag früh, konnten die Bankreisenden einen Eindruck von diesem „Bienenstock“ bekommen. Dabei entdeckten sie auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie die katholische Kathedrale Notre Dame, das alte Posthaus, das Kriegsmuseum und die Thien Hau Pagode. Ein Bummel über den Binh Tay Markt im Herzen des chinesischen Cholon-Viertels rundet den Tag ab.

Sonntags ging‘s ins Mekong Delta. Die Gruppe erwartete ein grünes Meer aus Kokosnusspalmen und Reisfeldern, unterbrochen von kleinen Dörfern, unzähligen Nebenflüssen und Kanälen und immer wieder bunten Märkte mit einem riesigen Angebot an Fisch, Früchten und exotische Pflanzen. Bei einer Bootsfahrt ab Cai Be sahen die Reiseteilnehmer, wie die Menschen am Fluss leben und arbeiten. Bei diesen interessanten Einblicken verging die Zeit wie im Flug und so stand am späten Nachmittag bereits die Weiterreise mit dem Bus nach Chau Doc an die kambodschanische Grenze an, wo die Reisenden die folgende Nacht verbrachten.

Der zehnte Tag führte die Teilnehmer in fünfstündiger Speedbootfahrt von Chau Doc flussaufwärts nach Kambodscha. Am Nachmittag erreichten sie die Hauptstadt Phnom Penh. Ein Guide zeigte ihnen auf der Besichtigungstour neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten unter anderem den Königspalast und die Silberpagode, bevor man beim gemeinsamen Abendessen den Tag beschloss. Eine Überlandfahrt führte am kommenden Tag vorbei an der alten, 615 erbauten, Stadt Isanapura, deren heutiger Name Sambor Prei Kuk lautet. Die Stadt ist ein beeindruckender Komplex aus hinduistischen Tempeln. Am späten Nachmittag erreichte der Bus mit der Stadt Siem Reap, den nächsten Übernachtungsstopp.

Unweit von Siem Reap liegt die legendäre Tempelstadt Angkor, die es am folgenden Mittwoch zu entdecken gab. Die Tempelstadt galt sieben Jahrhunderte lang als Zentrum des mächtigen Khmer-Reiches. Morgens erkundete die Gruppe das bedeutendste Monument der Tempelstadt, den Angkor Wat Tempel. Den Nachmittag verbrachten die Teilnehmer dann in der Großstadt, der Angkor Thom. Beginnend am berühmten Südtor bis zu dem im Zentrum gelegenen und aus dem zwölften Jahrhundert stammenden, rätselhaften Bayon Tempel. Er besteht aus 54 göttlichen Türmen dekoriert mit 216 lächelnden Gesichtern. Zum Abschluss besichtigte man noch den im selben Jahrhundert erbauten Tempel Ta Prohm, der überwuchert von Vegetation, eine besondere Faszination auf die Besucher ausübte.

Am letzten Urlaubstag fuhr der Bus zum größten See Südostasiens, dem Tonle Sap. Dieser hat je nach Jahreszeit stark schwankende Wasserstände und so passten sich die Bewohner mit ihren Stelzenhäusern an diese Gegebenheit an. Eine Bootstour bot interessante Einblicke in das schwimmenden Dorf und damit einen gelungenen Abschluss einer vierzehntägigen Reise in eine faszinierend andere Welt. Mit einer Vielfalt an Eindrücken verließ die 30köpfige Reisgruppe das verlockende Südostasien nach zwei abwechslungsreichen Wochen wieder in Richtung Heimat.