Frühling in Italiens Norden

17.05.2018

Sechstägige Erlebnisreise an die schönsten Ecken Südtirols und den mediterran anmutenden Gardasee.

Skulptur im Garten für Verliebte in den botanischen Gärten Schloss Trauttmansdorff
Ursulinentor Bruneck

Nach den kalten Ostertagen stiegen am 3. April, rechtzeitig zur ersten VR Bank Enz plus Bureise des Jahres 2018, die Temperaturen sprunghaft an. Das frühlingshafte Wetter sorgte bei den zweiundreißig Reiseteilnehmern auf der Fahrt gleich für gute Laune. Auch der Zwischenstopp in den Swarovski Kristallwelten Innsbruck ließ die Augen der Reisenden funkeln. Am Nachmittag erreichte die Gruppe ihr nettes, kleines Hotel Italia in Castello Molina di Fiemme in Südtirol, das für die nächsten fünf Tage Ausgangspunkt zahlreicher Ausflüge sein würde. Nach einem Begrüßungsge­tränk richtete man sich auf den Zimmern erst mal ein und konnte dann vier landestypische Gänge zum Abendessen genießen.

Am darauffolgenden Mittwoch ging es gleich nach dem Frühstück in die Dolomiten. Etwas kühler, als am Tag zuvor, waren besonders in den Höhen Jacken Pflicht. Aber dann zeigte sich die wunderschöne Bergwelt süd­lich der Alpen von seiner malerischsten Seite und mit grandiosem Panorama. Teile der Gebirgskette wurden nicht ohne Grund im Jahr 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Davon konnten sich die Reisenden bei der Rundfahrt ausgiebig überzeugen. Die Marmolata mit 3342 Metern Höhe ist der höchste Berg der Kette, aber auch die berühmten Drei Zinnen konnte man erblicken. Den beeindruckenden Sassongher und den bekannten Langkofel vor Augen, ging die Fahrt weiter ins Grödnertal.

Riva del Garda mit seinem charakteristischen Uhrturm Torre Apponale

Der Donnerstag bot ein ganz anderes Erlebnis, denn die Fahrt führte an den traumhaftschönen Gar­dasee. Der Gardasee ist der größte See Italiens und gleichzeitig auch eines der beliebtesten Reiseziele unter den norditalienischen Seen. Das an der nördlichsten Uferspitze des Sees gelegenen Riva del Garda mit seinem charakteristischen Uhrturm Torre Apponale ist nicht nur Ausgangspunkt zahlreicher Bootstouren, sondern auch Start der Route der zweiunddreißig Bankreisenden entlang des mediterran bewachsenen Ostufers. Von dort geht es zum beliebten Ort Malcesine, der mit seiner Scaligerburg, den Blick auf den Monte Baldo und den verwinkelten Gässchen zum Bummeln und Shoppen einlädt. Das mondäne Garda wartet hingegen mit zahlreichen Eisdielen und Cafés auf, in denen man nicht nur Eis oder Cappuccino genießen, sondern auch den Blick über das raue und felsige, aber nicht weniger interessante, gegenüberliegende Westufer schweifen lassen konnte.

Kunstvoll gestaltete Wege in Merans Innenstadt

Ein Ausflug nach Meran erwartete die Bankreisenden am vierten Urlaubstag. Nach dem Frühstück fuhr der Bus in die zweitgrößte Stadt Südtirols. Dank des milden Klimas wachsen hier neben den einnahmeträchtigen Weinreben und Olivenbäumen auch Palmen und Zypressen. Die charmante Altstadt mit seinen Laubengängen strahlt ein besonderes Flair aus und bietet gleichzeitig zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Am Nach­mittag besuchte die Reisegruppe die wunderschönen Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Besonders im Frühling bietet dieser, besonders abwechslungsreich gestaltete und auf verschiedenen Ebenen angelegte, über 12 Hektar große, botanische Garten den Besuchern ein einzigartig blütenreiches Erlebnis! Mit diesen Eindrücken ging es am Abend zurück zum Essen ins Hotel.

Am Nachmittag besuchten die Bankreisenden schließlich Südtirols Hauptstadt Bozen, hier trifft die berühmte italienische Dolce Vita auf die bodenständige Südtiroler Natürlichkeit. Die Stadt bietet zahlreiche kunsthistorische und kulturelle Sehenswürdigkeiten. Zum Beispiel den gotischen Dom Maria Himmelfahrt, der gleichzeitig Reste einer frühchristlichen Basilika und Spuren aus dem Hochmittelalter und aus der Romanik birgt oder das in der Mussolini-Zeit errichtete Bozner Siegesdenkmal, aber auch historische Straßen, Gassen und Plätze, Museen und Schlösser tragen zu der enormen Vielfalt der Stadt bei. Der architektonische Kontrast zwischen alter und junger Stadt sticht sofort ins Auge und macht Bozen besonders interessant. So dass die Zeit am letzten Urlaubstag wieder einmal in Windeseile verging, denn am darauffolgenden Sonntag, dem sechsten Tag der Reise, trat die Gruppe bereits wieder ihre Heimfahrt zurück in den Enzkreis an.