Ich glaub mich knutscht ein Elch

26.07.2018

Eine Woche Urlaub, wo Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga zuhause sind. Die Schwedenreise der VR Bank Enz plus lässt Schauplätze von Astrid Lindgrens Kinderbüchern ebenso lebendig werden, wie die Figuren der Kriminalromane von Camilla Läckberg.

Astrid Lindgrens Geburtshaus in Vimmerby
In der Stadt Borås sind zahlreiche Skulpturen zu finden, wie die neun Meter große Bronzestatue „Pinocchio – walking to Borås“

Mit dem Flieger ging es am 5. Juli zunächst in die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Von dort fuhren die zwanzig Teilnehmer der Bankreise mit dem Bus über den Øresund ins gemütliche schwedische Malmö. Eine Stadtführung bot gleich erste Einblicke in die von Kanälen umschlossene Altstadt „Gamla Staden“. Im 8,4 Hektar großen Kungsparken liegt, zwischen zahlreichen Teichen und 130 Baumarten aus drei Kontinenten, Malmöhus Slott. Das älteste, noch erhaltene Renaissanceschloss Skandinaviens wurde Anfang des 16. Jahrhunderts auf den Resten eines bereits 100 Jahre zuvor errichteten Kastells erbaut. Ebenfalls aus der Renaissancezeit stammt das an der Ostseite des großen Marktplatzes „Stortorget“ im Herzen Malmös stehende historische Rathaus. Auch die evangelisch-lutherische, in Backsteingotik errichtet, Stadtpfarrkirche Sankt Petri steht dort. Bis zur Weiterfahrt zum Hotel in Borås konnten die Reisenden in der noch zur Verfügung stehenden freien Zeit weitere Eindrücke beim Bummel durch die Malmöer Innenstadt sammeln. Von Weitem sah man schon den „Turning Torso“. Das moderne, vom spanischen Architekten Santiago Calatrava im Stil des Dekonstruktivismus erbaute, Hochhaus mit seiner auffällig verdrehten Fassade steht im interessanten Kontrast zum historischen Stadtkern Malmös.

Am folgenden Tag ging es nach Småland. Die südschwedische Provinz entspricht genau dem Bild von Schweden, welches man vor Augen hat: weite Nadelwälder, dazwischen viele Seen und Flüsse, farbige Holzhäuser und stattliche Höfe auf ausgedehnten landwirtschaftlichen Flächen. Und mittendrin liegt die Stadt Vimmerby, die Heimat von Astrid Lindgren. Die berühmte Autorin hat mit Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga (der in Schweden übrigens „Emil“ heißt), den Kindern aus Bullerbü und vielen weiteren Helden aus Kindertagen das Bild Schwedens in der ganzen Welt geprägt. Nach einer typisch schwedischen „Fikapause“ mit Kaffee und Kuchen fuhr der Bus nach Bullerbü, das eigentlich „Sevedstorp“ heißt. Die drei nebeneinanderliegenden Höfe, in einem von denen einst die Lindgrens wohnten, versetzen einen direkt in die Kinderbuchgeschichten der „Kinder aus Bullerbü“.

Angeblich gibt es in Schweden mehr Elche als Menschen. Um dieser Behauptung auf den Grund zu gehen, fuhren die Bankreisenden in den Virum. Bei einer Safaritour in seitlich geöffneten Fahrzeugen durch den schwedischen Wald musste nicht lange Ausschau nach den „Langnasen“ gehalten werden. VR Bank Enz plus Reisebegleiterin Anna Maisch wurde schließlich sogar vom Elch geknutscht.

Ich glaub mich knutscht ein Elch

Am darauffolgenden Samstag ging es zuckersüß weiter. Denn man fuhr in östlicher Richtung in das beschauliche, sonnenverwöhnte Örtchen Gränna, das am Ufer des zweitgrößten Sees Schwedens, dem Vätternsee, liegt. In Gränna mit seinen steilen Sträßchen und farbenfrohen Gärten werden seit 1850 die traditionellen „Polkagris“, die rot-weiß-gestreiften Zuckerstangen, hergestellt. Kulinarisch typisch schwedisch ging es weiter, denn zum Mittagessen gab es eine Portion der traditionellen Fleischbällchen „Köttbullar“.

Am vierten Reisetag erkundeten die Teilnehmer Göteborg: Als zweitgrößte Stadt Schwedens ist Göteborg eigentlich eine Großstadt und versprüht trotzdem den Charme einer Kleinstadt. Der Göteborger Hafen, Lilla Bommen, ist der größte Hafen Skandinaviens und spielt eine bedeutende Rolle für Ex- und Import. Bei einer Stadtrundfahrt lernten die Urlauber unter anderem das kulturelle Zentrum Göteborgs, den Götaplatsen kennen.  Dort befindet sich der Poseidonbrunnen, dessen Statue ein Symbol für die Verbundenheit der Göteborger mit dem Meer darstellt und gleichzeitig das Wahrzeichen der Stadt ist. Im Zentrum der Stadt steht auch das Kronhuset. Das älteste Gebäude der Stadt ist aus Kopfsteinpflastern erbaut und wird heute als Konzerthalle verwendet. Nach der Besichtigung blieb noch genügend Zeit zum Shoppen bis es zurück ins Hotel ging.

Am Sonntag führte die Route entlang der malerischen schwedischen Westküste bis nach Fjällbacka. Unter Leitung des Reiseführers begab sich die Gruppe auf Spuren der Schauplätze, der durch die Kriminalromane von Camilla Läckberg bekannt geworden Ortschaft. Im Anschluss unternahmen man gemeinsam eine Wanderung zur atemberaubenden Kungsklyfta-Schlucht, in der unter anderem „Ronja Räubertochter“ verfilmt wurde. Spontan unternahm die Gruppe dort noch eine Schiffstour.

Am sechsten Tag setzte die Fähre von Koön aus auf die autofreie Schäreninsel Marstrand mit ihrem ehemals wichtigen Fischerei- und Handelshafen, über. Die Überfahrt bot einen hervorragenden Blick auf die Festung Carlsten, welche über allem was sich auf der Insel befindet zu thronen scheint. Auf Marstrand liegt auch die gleichnamige kleinste Stadt Schwedens, die besonders im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel für Wassersportler ist und gleichzeitig mit seiner Gemütlichkeit besticht. Am Nachmittag brachte die Fähre die Reisenden wieder nach Koön und von dort aus ging es mit dem Bus zurück zum Hotel.

Am siebten und letzten Urlaubstag fuhr der Bus entlang der facettenreichen Westküste Schwedens. Schären und die felsenreiche Küste rund um Göteborg wechseln sich ab mit wunderschönen Sandstränden rund um Varberg. Bei einem Spaziergang entlang dem Kattegat konnten die Reisenden die Wahrzeichen der Stadt, das rund 100-jährige Kaltbadehaus sowie die riesige Festung aus dem 13. Jahrhundert bewundern. Durch Naturschutzgebiete setze der Bus seine Fahrt in Richtung Süden weiter fort. In Halmstad startete die Besichtigung am Hafen, in dem der prächtige Dreimaster „Najaden“ heute als Museumsschiff vor Anker liegt. Die Innenstadt besticht mit einer Mischung aus Fachwerkhäusern, Backsteinbauten und spannender moderner Architektur. Hier ließ es sich wunderbar bummeln, durch die kunstvollen Parks streifen oder die Strände erkunden. Am Nachmittag ging es über die fantastische Øresundbrücke, die teilweise unter- und überirdisch verläuft, zurück nach Dänemark. Und dann hieß es Abschied nehmen von der wunderbaren Zeit in Schweden.

Für alle, die Lust aufs Reisen bekommen haben, hat die VR Bank Enz plus dieses Jahr noch vom 18. bis 22. September die Bankreise Venetien im Programm. Am 13. September stellt das Geldinstitut im Dachgeschoß seiner Hauptstelle in Wilferdingen bereits die Reisen für das kommende Jahr vor. Bei Interesse bittet die Bank um Anmeldung unter