Erste Vertreterversammlung der VR Bank Enz plus eG

12.06.2018

Erfolgreiche Fusion und gute Zahlen im Geschäftsjahr 2017

Vorstand und wiedergewählte Aufsichtsratsmitglieder (v.l.n.r.: Klemens Schork, Waldemar Schauer, Thomas Föller, Ingrid Bischoff, Markus Bader, Volker Dennig, Ulf Meißner, Klaus Harzheim, Martin Schöner, Armin Kühn, Reinhard Engel, Jürgen Wankmüller)
Vorstandsvorsitzender Jürgen Wankmüller

Zu ihrer ersten Vertreterversammlung hatte die VR Bank Enz plus ihre Vertreter und Gäste am 6. Juni 2018 in die Kulturhalle in Remchingen-Wilferdingen eingeladen. Vorstand und Aufsichtsrat berichteten den anwesenden rund 600 Vertretern und Gästen von einem erfolgreichen Fusionsjahr mit guten Ergebnissen.

„Das Geschäftsjahr 2017 wird als ganz besonderes Jahr in die Geschichte unserer Genossenschaft eingehen. Unter dem Motto „Größe gestalten – Nähe erhalten“ gelang die Verschmelzung der vier Partner Volksbank Wilferdingen-Keltern eG, VR Bank im Enzkreis eG, Volksbank Stein Eisingen eG und der Raiffeisenbank Bauschlott eG zur VR Bank Enz plus eG“, so der Vorstandsvorsitzende Jürgen Wankmüller. Mit dieser wichtigen Weichenstellung zur Zukunftssicherung haben die Vorstände und Aufsichtsräte große Weitsicht bewiesen und sehr umsichtig agiert. Sichert diese Fusion doch nachhaltig die Versorgung der Bevölkerung im Geschäftsgebiet der neuen Bank mit Finanzdienstleistungen auf einem sehr hohen Niveau.

Die Kulturen in den einzelnen Häusern waren sehr ähnlich. Alle vier Banken haben eng und vertrauensvoll mit ihren Mitgliedern und Kunden zusammengearbeitet. Deshalb ist der Vorstand sehr zuversichtlich, dass die neue VR Bank die seit Ende 2017 laufende Integration der Einzelbanken in das neue Finanzinstitut absolut identitätswahrend und zum Nutzen der Mitglieder, Kunden und auch der Mitarbeiter abschließen wird.

„Der bisherige Verlauf des Zusammenwachsens, die enge Zusammenarbeit der Mitarbeiter und die positiven Rückmeldungen der Privat- und Geschäftskunden bestätigen die Richtigkeit dieser Entscheidung“, so der Vorstandsvorsitzende weiter. Alle Kunden kommen in den Genuss des bankeigenen ganzheitlichen, kunden- und qualitätsorientierten Beratungsansatzes. Diese Beratungsphilosophie führt zu hoher Zufriedenheit bei den Kunden und zu guten Ergebnissen für die VR Bank, die deshalb auch mit dem Jahr 2017 sehr zufrieden ist. So gelang es der Bank trotz des zusätzlichen Arbeitsaufkommens durch die Fusion, die bislang guten Ergebnisse der Einzelhäuser im Kundengeschäft fortzuschreiben und im Dienstleistungsbereich wiederum Spitzenplätze innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe zu belegen.

Sowohl die Kundenkredite als auch die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden erhöhten sich im Berichtsjahr. Die Kundenkredite stiegen um 2,4 % auf 979 Mio. Euro. Der Schwerpunkt lag dabei in der langfristigen Wohnbaufinanzierung. Die Kundeneinlagen, sogenannte Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, stiegen um rund 54 Mio. Euro (5,5 %) auf 1.040 Mio. Euro. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 1,8 %. In dem schwächer ausgeprägten Bilanzsummenwachstum spiegeln sich erste Optimierungsmaßnahmen der Bilanzstruktur und damit Vorteile der Fusion wider. Verbindlichkeiten bei der Zentralbank wurden reduziert und damit das Ergebnis der Bank verbessert.

Die Einlagen der Kunden stellen mit einem Anteil von 74,3 % an der Bilanzsumme die maßgebliche Refinanzierungsquelle der Bank dar. Insgesamt erhöhte sich das betreute Kundenvolumen um beachtliche 5,4 % und erreicht einen Wert von 2.881 Mio. EUR (Vorjahr 2.733 Mio. EUR).

Als Betriebsergebnis vor Bewertung werden 8,5 Mio. Euro ausgewiesen (Vorjahr 9,9 Mio. Euro). Mit diesem Wert ist die Bank sehr zufrieden, waren doch Zusatzkosten durch die Fusion und die Folgen der widrigen Rahmenbedingungen, insbesondere der anhaltenden Nullzinspolitik der EZB zu verkraften. Gleichzeitig ermöglicht das Ergebnis die weitere Stärkung des Eigenkapitals, das nun rund 124 Mio. Euro beträgt. Damit werden die gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben gut eingehalten.

Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Engel

Dass die VR Bank Enz plus den an sie gestellten gesetzlichen Anforderungen umfassend und vollständig gerecht wird, attestiert auch der Prüfungsbericht des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes, den Reinhard Engel, Vorsitzender des Aufsichtsrats, der Vertreterversammlung vorgelegt hat. Vorstand und Aufsichtsrat wird darin eine tadellose Arbeit bestätigt.

Als Genossenschaftsbank stehen bei der VR Bank Enz plus die Mitglieder im Mittelpunkt der Arbeit. Daran richtet sich die ganze Bank aus. Deshalb können sich alle Mitglieder über 4% Dividende freuen, die von der Vertreterversammlung nach dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat fast einstimmig (mit einer Gegenstimme) beschlossen wurde.

Ehrung von Aufsichtsrat Gerhard Girrbach durch BWGV-Wirtschaftsprüfer Steffen Luz

Die Tagesordnung umfasste neben Berichten und Beschlüssen auch Wahlen von Aufsichtsratsmitgliedern und eine Ehrung. Im Aufsichtsratsgremium bestätigt wurden Frau Ingrid Bischoff (Keltern-Dietlingen) sowie die Herren Markus Bader (Neulingen-Nußbaum), Volker Dennig (Karlsbad-Ittersbach), Thomas Föller (Königsbach-Stein), Klaus Harzheim (Mühlacker-Enzberg), Walter Schauer (Eisingen) sowie Michael Trägner (Keltern-Weiler). Die Ehrung für 25 Jahre Aufsichtsratstätigkeit durfte Gerhard Girrbach entgegennehmen. Er ist seit 1993 Mitglied des Aufsichtsrates. Ihm wurde die Silberne Ehrennadel mit Urkunde des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands verliehen.

Zahlen, Daten, Fakten:

Die VR Bank Enz plus eG ist mit einer Bilanzsumme von 1,4 Mrd. Euro, einem betreuten Kundenvolumen von rund 2,9 Mrd. Euro und 26 Geschäftsstellen die kundenorientierte und ortsnahe Genossenschaftsbank zwischen Karlsruhe und Stuttgart. Über 280 Mitarbeiter kümmern sich um die rund 68.000 Kunden und 36.000 Mitglieder. Damit verfügt die Bank über die nötige Größe und Stabilität, um den Herausforderungen aus der Niedrigzinsphase, der aufwändigen Regulatorik sowie den Investitionen in Digitalisierung Rechnung zu tragen.