VR Bank Enz plus doppelt zufrieden

23.03.2018

Erfolgreiche Vierer-Fusion und gute Zahlen im Geschäftsjahr 2017

Die Bank mit dem "plus" ist auf Kurs - Der Vorstandsvorsitzende Jürgen Wankmüller (Mitte) und seine Vorstandskollegen Armin Kühn, Ulf Meißner, Martin Schöner und Klemens Schork (v.l.) blicken sehr zufrieden und optimistisch in die Zukunft und bilanzieren ein ereignisreiches und erfolgreiches Geschäftsjahr 2017

„Eine Fusion von vier Banken erfolgreich zu gestalten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die wir bravourös gemeistert haben. Mit dem Verlauf der im November 2017 abgeschlossenen Verschmelzung sind wir sehr zufrieden“, betont der Vorstandsvorsitzende Jürgen Wankmüller. Der Fusionsprozess ist sehr gut gelaufen, alle wesentlichen Fusionsprojekte wurden erfolgreich durchgeführt. „Dass im gleichen Zeitraum auch unsere Kunden sehr gut begleitet wurden, macht uns umso mehr stolz“, ergänzt Vorstandskollege Ulf Meißner. „Das zeigt die neue Leistungskraft der VR Bank Enz plus. Trotz Doppelbelastung durch die Fusion wurden bei der Beratung und Betreuung der privaten Haushalte, Gewerbetreibenden und Unternehmen in der Region sehr gute Ergebnisse erzielt.“

Dies schlägt sich auch in den Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres nieder. Sowohl bei den Kundeneinlagen (+6,9%) als auch bei den Kundenkrediten (+3,3%) ist die VR Bank Enz plus deutlich gewachsen. In der Folge ist damit das gesamte Kundengeschäftsvolumen um erfreuliche 5,4% auf 2,9 Mrd. Euro angestiegen. „Bereits im Fusionsjahr konnten wir erste Früchte unserer neu gewonnenen Leistungsfähigkeit ernten und unsere gute Beratungsqualität noch weiter ausbauen“, so Vorstand Martin Schöner. Die im Geschäftsfeld „Immobilien“ seit Jahren erlangte regionale Spitzenstellung wurde mit 130 Mio. Euro neu ausgereichten Finanzierungen weiter ausgebaut. In direktem Zusammenhang hierzu steht das Bauspar- und Immobilienvermittlungsgeschäft. Mit einem vermittelten Bausparvolumen von über 87 Mio. Euro nahm die VR Bank Enz plus im bundesweiten Vergleich aller 915 Genossenschaftsbanken mit dem 3. Rang in Ihrer Größenklasse erneut eine Spitzenposition ein. Im Immobilienbereich wurde mit einem Objekt-Umsatz von rund 33 Mio. Euro ebenfalls ein hervorragendes Ergebnis erzielt.

Und das soll so auch im aktuellen Jahr 2018 fortgeführt werden, das nach Aussagen des Vorstands bislang ebenfalls sehr gut angelaufen ist. Im Privatkundengeschäft hat die neue VR Bank Enz plus insbesondere die Bereiche Baufinanzierungen, Vermögenskunden- und Generationenberatung sowie die Dienstleistungen des KundenServiceCenters weiter ausgebaut. Im Firmen- und Geschäftskundenbereich ist die VR Bank Enz plus nicht zuletzt durch die neue Größe ein noch stärkerer Partner in allen Finanzierungsfragen bei der Begleitung von Investitionen, im Betriebsmittelbereich, im Zahlungsverkehr sowie in allen Fragen der Unternehmensnachfolge.

„Aber es bleiben auch noch viele Herausforderungen“, so Vorstandsmitglied Klemens Schork. Gerade das Thema Digitalisierung hat die VR Bank Enz plus in den besonderen Fokus genommen und wird hier weiter kräftig investieren. „Unsere Kunden fragen diese Leistungen bei uns nach und nutzen diese intensiv“, so das Vorstandsmitglied. Damit ist der Auftrag klar. Als „Ihr Partner in der Region“ will die Bank den Kunden auch in diesem Bereich eine ausgezeichnete Leistung bieten.

Und auch die räumliche Nähe durch 27 Geschäftsstellen sieht die Bank als großen Vorteil. „Unsere Mitglieder und Kunden vertrauen auf unsere kundenorientierte Beratungsphilosophie“, so der Vorstand. „Gerade in Zeiten niedriger Zinsen und sich permanent ändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen ist unsere gelebte Beratungsqualität Erfolgsgarant, um passende Lösungen zu bieten, die den konkreten Bedarf der Kunden treffen und ihnen weiterhelfen“, fasst der Vorstand zusammen.

Mit der Entwicklung der Ertragslage zeigt sich Vorstandsmitglied Armin Kühn ebenfalls zufrieden: "Bedingt durch die sehr positive Geschäftsentwicklung konnte der Rohertrag (Zinsüberschuss und Provisionsergebnis) mit 35,6 Mio. € auf dem guten Vorjahresniveau (zusammengefasstes Ergebnis der Vorgängerinstitute) gehalten werden.“ Vom Ergebnis nach Steuern konnten 5,4 Mio. € dem Eigenkapital zur Stärkung zugeführt werden, womit die VR Bank Enz plus auch zukünftig die hohen gesetzlichen Kapitalanforderungen gut erfüllt. „Trotz fusionsbedingter Einmalkosten ist der Jahresüberschuss mit 1,5 Mio. sehr zufriedenstellend“, so der Vorstand. Deshalb soll der Vertreterversammlung am 6. Juni 2018 auch die Zahlung einer unveränderten, attraktiven Dividende von 4,0 % zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Der Vorstand blickt trotz der für die Finanzwirtschaft weiterhin sehr herausfordernden Rahmenbedingungen optimistisch in die Zukunft: "Die rechtzeitig durchgeführten Weichenstellungen zur Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit haben sich vollumfänglich als erfolgreich erwiesen, so der Vorstandsvorsitzende Jürgen Wankmüller. Das zeigen die Ergebnisse aus dem Jahr 2017 und auch der bisherige Verlauf des Jahres 2018. Als die Bank mit dem "plus" sehen wir uns mit unserem motivierten und engagierten Mitarbeiter-Team sehr gut gewappnet für die vor uns liegenden Aufgaben“.

Zahlen, Daten, Fakten:

Die VR Bank Enz plus eG ist mit einer Bilanzsumme von 1,4 Mrd. Euro, einem betreuten Kundenvolumen von rund 2,9 Mrd. Euro und 27 Geschäftsstellen die kundenorientierte und ortsnahe Genossenschaftsbank zwischen Karlsruhe und Stuttgart. Über 280 Mitarbeiter kümmern sich um die rund 68.000 Kunden und 36.000 Mitglieder.