Mediterrane Küsten und prächtige Gebirgslandschaften

11.06.2019

Eine Woche lang erlebten achtundzwanzig Reiseteilnehmer, begleitet von VR Bank Enz plus-Vorstand Armin Kühn, die schönsten Seiten Montenegros. Die „Perle der Adria“ bietet, mit seinen fast 300 Kilometern Küste mit fjordartigen Meeresarmen, Sandstränden und Buchten und den dahinter liegenden majestätisch aufragenden Bergen mit Gletscherseen und tiefen Schluchten, eine einmalige und abwechslungsreiche Landschaft.

Die Reisegruppe kurz vor der Abfahrt mit dem Zug in die Berge Montenegros

Am letzten Maisonntag wurden die achtundzwanzig Bankreisenden der VR Bank Enz plus mit dem Bus zum Frankfurter Flughafen gebracht. Von dort startete der Flieger ins knapp 1.200 Kilometer entfernte Podgorica. Angekommen in der Hauptstadt Montenegros folgte der Transfer nach Budva in das Viersternehotel Mediteran, das die folgenden sieben Tage Ausgangspunkt aller Ausflüge werden sollte.

Montags ging es nach dem Frühstück mit dem Bus zunächst in die ehemalige Hauptstadt Montenegros Cetinje. Ein wenig getrübt durch leichten Regen besichtigen die Reiseteilnehmer das ehemalige Königshaus und die früheren Botschaftsgebäude. Über eine romantische Bergstraße erreichte man schließlich das kleine Dorf Njeguši, wo es, nach einem Blick in die Räucherkammer, in einer familiären Berggaststätte Kostproben vom ortstypischen geräucherten Schinken und Käse gab. Über eine der schönsten Panoramastraßen Europas gelangte man anschließend nach Kotor. Am südlichsten Fjord Europas gelegen, begeistert der Blick auf die Stadt, die umgeben ist von steil aus dem dunklen Wasser emporragenden Bergen und dem Meer im Hintergrund. Die Altstadt steht auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO, denn sie birgt innerhalb ihrer Stadtmauern ein architektonisches Kleinod, außerdem ist sie komplett autofrei was den Stadtrundgang besonders angenehm machte.

Es folgte ein Rundgang durch die schmalen Gässchen der Altstadt von Budva, dies liegt besonders reizvoll auf einer Landzunge. Südlich von ihr befinden sich die langen Sandstrände des Ferienortes.

Die Bucht von Kotor, der südlichste Fjord Europas
Das ehemalige Fischerdorf Sveti Stefan ist über eine schmale Landzunge mit dem Festland verbunden

Am dritten Urlaubstag brachte der Bus die Gruppe zunächst zum ehemaligen Fischerdorf Sveti Stefan, wo die Reisenden oberhalb der Stadt einen herrlichen Fotostopp einlegen und die Hotelinsel der Schönen und Reichen von der Ferne begutachten konnten. Die Fahrt führt, weiter am Meer entlang, nach Bar. Die Altstadt, die einst unter byzantinischer und später unter osmanischer Herrschaft stand, gleicht einem Freilichtmuseum und ist etwa vier Kilometer von der Küste entfernt.

Ulcinj, die südlichste Stadt Montenegros

Nächstes Ziel war Ulcinj. Die südlichste Stadt Montenegros, die kurz vor der albanischen Grenze liegt, war ehemals eine Seeräuberfestung. Deren Sklavenplatz erinnert an Zeiten, als die Piraten ihre Gefangenen verkauften. Unter ihnen war auch der berühmte Verfasser des „Don Quichotte“, Miguel de Cervantes.

Mediterranes Flair am Ufer des Skutari Sees

Mittwochmorgens fuhr die Gruppe in das Fischerdörfchen Virpazar, das am Ufer des Skutari Sees liegt. Der größte Binnensee des Balkans ist ein Paradies für unzählige Vogel- und Fischarten und zählt zu einer der wichtigsten Natursehenswürdigkeiten Montenegros. Bei einer Bootsfahrt konnten sich die Reisenden aus der Nähe von der Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt überzeugen. An einem idyllisch gelegenen Restaurant am Ufer des Sees genossen die Urlauber ein leckeres Mittagessen mit frisch gegrilltem Fisch direkt aus dem See.

Nach der Rückkehr in Virpazar besuchten die Teilnehmer einen privaten Weinkeller, wo sie in uriger Umgebung einiges über den Weinanbau in Montenegro erfuhren und anschließend Wein und Rakja, einen hochprozentigen Obstbrand, verkosteten und dazu Kanapees und Käse gereicht bekamen.

An Christi Himmelfahrt stand der Tag den Teilnehmern Zeit zur freien Verfügung. Allerdings nutzten alle achtundzwanzig Mitglieder der Gruppe diesen Tag für eine gemeinsame Bootsfahrt. Vom Hafen Porto Montenegro fuhr das Schiff durch die malerische Bucht von Kotor. Unterwegs besichtigte die Gruppe die Kircheninsel Gospa od Skrpjela, „Unsere Liebe Frau vom Felsen“. In einem kleinen Museum werden hier Exponate aus der ganzen Welt ausgestellt, die Seeleute aus Perast mitgebracht haben. Gegen Mittag verließ man das Schiff und besuchte das Bilderbuchstädtchen Perast, das mit zu den schönsten Orten in der Bucht von Kotor zählt. Nicht umsonst wurde der ganze Ort unter Denkmalschutz gestellt. Nach einer kleinen Mittagspause und anschließendem Stadtrundgang kehrte man zurück nach Budva.

Die Kircheninseln

„Mit dem Zug in die Berge“, hieß es am Freitag. Zunächst brachte der Bus die Bankreisenden nach Bar, von dort aus stieg man in die Bahn, die ins Landesinnere in die Bergstadt Kolasin führte. Während der abwechslungsreichen Fahrt erlebten die Urlauber eine rasche Folge von Brücken, Tunneln und phantastische Ausblicke auf die Bergwelt mit ihren Gipfeln und tiefen Schluchten. In Kolasin wurden sie wieder vom Bus abgeholt und es ging noch etwas weiter nördlich bis zum Nationalpark Biogradska Gora, der in der gebirgigen Bjelasica-Region in Zentral-Montenegro, rund 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Podgorica liegt. Der Park ist vor allem bekannt wegen seines 16 Quadratkilometer großen, sich rund um den See Biogradsko Jezero erstreckenden, Urwalds mit über fünfhundert Jahre alten Bäumen. Er gilt als einer der ganz wenigen urzeitlichen Wälder Europas. Auf einem relativ flach verlaufenden, rund drei Kilometer langen Rundweg um den See, unternahm die Gruppe einen wunderschönen Spaziergang durch das nahezu unberührte Dickicht der Natur.

Der schwarze Berg „Montenegro“ der dem Land seinen Namen gab

Die Rückfahrt zur Küste führte dann durch die tiefe und landschaftlich ebenfalls beeindruckende Moraca Schlucht. Hier wurde auch das gleichnamige Kloster „Moraca“ besichtigt, eines der monumentalsten mittelalterlichen Bauwerke Montenegros.

Das Kloster Ostrog war das Ziel des siebten Reisetages. Es ist malerisch in den Felsen gehauen und zählt zu den wichtigsten Wallfahrtsorten Montenegros, da hier der Körper des heiligen Vasilije aufbewahrt wird. Jedes Jahr zieht diese Reliquie unzählige orthodoxe Pilger aus dem In- und Ausland an. Nicht nur das Kloster beeindruckte die Teilnehmer, auch ein wunderschöner Blick über das ganze Tal begeisterte alle. Im Anschluss lud eine Bauernfamilie zu einer montenegrinischen Brotzeit auf ihrem Hof ein.

Sonntags hieß es nach dem Frühstück leider schon wieder Abschied nehmen von erlebnisreichen Tagen in Montenegro. Die einwöchige Reise bot den Bankreisenden Einblicke in die vielfältigen Natur- und Kulturschätze dieses kleinen Staates, der sich erst seit dem Jahr 2016 für unabhängig erklärt und eine wechselvolle Geschichte hinter sich hat. Eine Erlebnisreise, die den Teilnehmern sicher lange im Gedächtnis bleiben wird.

Wer durch diesen Bericht Lust auf’s Reisen bekommen hat, der hat die Möglichkeit bei der VR Bank Enz plus in diesem Jahr noch eine zehntägige Flusskreuzfahrt St. Petersburg Moskau im August zu buchen oder kann die Schönheit der Steiermark in sechs Tagen bei einer Busreise im Oktober erleben. Das erste Reiseziel des Jahres 2020 steht bereits auch schon fest, denn im März geht es zwölf Tage lang auf Entdeckungsreise nach Südafrika. Anmeldung und Informationen zu allen Reisen auf allen Geschäftsstellen der VR Bank Enz plus und über den folgenden Link.