Reise ins grüne Herz Österreichs

25.10.2019

Mitte Oktober entdeckten Kunden der VR Bank Enz plus in Begleitung von Anna Maisch die Steiermark. Das größte Bundesland Österreichs, ist mit 61,6 Prozent seiner Fläche auch gleichzeitig das waldreichste und erstreckt sich zwischen Dachstein, Hochschwab, Zirbitzkogel und Almenland, zwischen Flussauen und Klammen.

Mit dem Taxi wurde jeder Teilnehmer morgens direkt vor seiner Haustüre abgeholt, danach stand der gemeinsamen Busfahrt nach Österreich nichts mehr im Wege. Am Wolfgangsee, der zum Bundesland Salzburg gehört, legte die Gruppe einen ersten Zwischenstopp ein. Dort konnten die Reiseteilnehmer den bekannten, 13 Quadratkilometer großen, von Bergen umsäumten, See Mittels Schiff überqueren. Schließlich legte man in St. Wolfgang an und kehrte im berühmte Weiße Rössl ein. Das Hotel wurde durch ein Singspiel, das in seiner Urform aus der Feder von Ralph Benatzky stammt, bekannt. Melodien von Robert Stolz ergänzten das Werk und so wurde es im Jahr 1930 im Großen Schauspielhaus in Berlin unter anderem mit Paul Hörbiger uraufgeführt. Die Operette schaffte es 1936 sogar an den New Yorker Broadway. Weltberühmt aber wurden sowohl das Musikstück, als auch das namengebende Hotel, erst durch die Verfilmung aus dem Jahre 1960 mit Peter Alexander und Waltraud Haas, als Rösslwirtin. Anschließend ging es dann ins steirische Krakau im Murtal, wo die Reisegruppe bei einem Begrüßungscocktail in ihrem Viersternehotel Stigenwirth, in dem sie die kommenden sechs Tage untergebracht waren, empfangen wurde.

Am folgenden Tag eröffnete sich den Reisenden bei einer Rundfahrt eine grandiose Naturlandschaft: den UNESCO Biosphärenpark Salzburger Lungau und die Kärntner Nockberge. In Mariapfarr besichtigte man die Urpfarre des Salzburger Lungau, die Pfarr- und Wallfahrtsbasilika mit seinem reichen Schatz an wertvollen kirchlichen Kunstgegenständen und dem Stille Nacht Museum. Denn in Mariapfarr schrieb im Jahr 1816, Joseph Mohr, der damals in der Gemeinde als Hilfspriester arbeitete, das bekannte Weihnachtslied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“  Weiter ging es anschließend nach Mauterndorf, dem ältesten Ort des Lungaus, der in früheren Jahrhunderten Mautstelle für durchziehende Händler vom Radstädter Tauernpaß war. Besonders sehenswert sind hier die außergewöhnlichen Giebeldachhäuser und die mittelalterliche Burg.  Weiter entlang des Mitterberges erreichte man Schloss Moosham, das sich seit dem Jahre 1191 über dem Tal der Mur erhebt und schließlich die Bezirksstadt Tamsweg, wo die Reisenden bei einem kleinen Bummel die schönen alten Bürgerhäuser des Marktes bewundern konnten. Über das Seetal fuhr der Bus zurück zum Hotel, das am Abend mit Musik und Tanz aufwartete.

Tamsweg im schönen Lungau
Die Hundertwasserkirche St. Barbara in Bärnbach

Freitags war das Ziel die sogenannte „Steirische Toskana“. Die Bankreisenden besichtigten eine Kürbiskern-Mühle im Lavanttal, wo sie nicht nur die Herstellung des „schwarzen Goldes“ zu sehen bekamen, sondern dieses auch probieren und natürlich als Mitbringsel kaufen konnten. Weiter ging es zu einer Buschenschänke, die zur Brettljause und Weinverkostung einlud. Frisch gestärkt besichtigte die Gruppe anschließend die römisch-katholische Pfarrkirche St. Barbara in Bärnbach, die allgemein als Hundertwasser-Kirche bekannt ist, da der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser, das in der Nachkriegszeit entstandene Bauwerk, in den Jahren 1987 und 1988 umgestaltet hat. Nach der Besichtigung fuhr der Bus zum Gaberlpaß, wo sich den Reisenden ein herrlicher Blick über das Murtal und die Weststeiermark bot.

Am vierten Tag fuhren die Teilnehmer schließlich zur Landeshauptstadt der Steiermark, nach Graz. Sie ist als Weltkulturerbe anerkannt und war im Jahr 2003 Kulturhauptstadt Europas. Bei einer zweistündigen Stadtführung lernten die Bankreisenden die Geschichte der Stadt und zahlreiche Sehenswürdigkeiten kennen. Neuere archäologische Funde belegen, dass dort, bereits im 9. Jahrhundert, eine erste Siedlung bestand. Zu den heutigen Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem der „friendly alien“, wie das moderne Grazer Kunsthaus mit seiner biomorphen Außenhaut, auch genannt wird. Im Kontrast dazu steht der spätgotische Grazer Dom, die Andräkirche aus dem frühen 17. Jahrhundert und der Uhrturm. Letzterer gehört insbesondere deshalb zu den Wahrzeichen der Stadt, weil er als Kuriosum mit vertauschten Zeigern aufwartet. Ursprünglich besaß er nur einen großen Zeiger für die Stunden, damit diese aus der Ferne sichtbar waren, nach dem 18. Jahrhundert ergänzte man schließlich einen kleinen Zeiger für die Minuten.

Ausblick vom Aussichtsturm des Pyramidenkogel auf den Wörthersee
Das Kunstprojekt „For Forest“ im Klagenfurter Wörthersee Stadion

Am letzten Urlaubstag brachte der Reisebus die Teilnehmer nach Kärnten zum Aussichtsturm Pyramidenkogel. Auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges, 851 Metern über dem Meeresspiegel, erhebt sich der 100 Meter hohe Turm und bot den Urlaubern ein herrliches 360-Grad-Panorama. Das Bauwerk ist der höchste aus Holz errichtete Aussichtsturm der Welt. Ein besonderes Highlight war die 50 Meter lange Rutsche über die die Reisegruppe in rasanter Fahrt den Aussichtsturm wieder verließ. Danach besichtigten die Reisenden Österreichs wohl spektakulärstes Kunstprojekt des Jahres. Unter dem Namen „For Forest“ entstand im Klagenfurter Wörthersee Stadion ein Wald aus 299 Bäumen. Nach einem Tag voller faszinierender Eindrücke ging es zurück ins Hotel.

Schließlich trat man nach einer weiteren Übernachtung am darauffolgenden Montag mit Erinnerungen an eine abwechslungsreiche sechstägige Erlebnisreise die Fahrt zurück nach Hause an.

Wer Lust auf’s Reisen mit der VR Bank Enz plus bekommen hat, kann dieses Jahr noch am Tagesausflug zum Weihnachtsmarkt Basel am 11. Dezember teilnehmen oder sich schon für eines der 2020 bevorstehenden Reiseziele anmelden.