Einzigartige Vielfalt Südafrikas

09.03.2020

Zwölf abwechslungsreiche Reisetage in den südlichsten Teil des afrikanischen Kontinents erlebten die Teilnehmer der Bankreise der VR Bank Enz plus.

Zum Greifen nah kam diese Giraffe im Tala Game Reserve

In der Nacht vom 20. auf den 21. Februar flogen die Reiseteilnehmer der VR Bank Enz plus von München via Johannesburg nach Durban, wo die Gruppe freitagvormittags von der örtlichen Reiseleitung in Empfang genommen wurde. Und noch bevor am Nachmittag die erste Unterkunft bezogen wurde, tauchten die Reisenden bereits in die lebhafte, bunte und multikulturelle Atmosphäre des weltoffenen Durban ein. Das Stadtbild zeigt sich, mit seinem Nebeneinander von Kirchen, Moscheen und Hindu-Tempel, in seiner religiösen Vielfalt.

Frisch erholt ging es samstags in offenen Geländewagen durch das Tala Game. Das Reservat beherbergt zahlreichen Vogelarten, lockt aber auch mit Großwild, wie Büffel, Nashörner, Flusspferde, Giraffen, Zebras und verschiedenen Antilopenarten. Nach dem Mittagessen fuhren die Reisenden mit dem Bus weiter entlang der Midlands Meander vorbei an malerischen Dörfern. Bei verschieden Zwischenstopps konnten in kleine Antiquitätenläden, Kunstgalerien und Kunsthandwerksgeschäften bereits erste Andenken erstanden werden. Aber auch der Besuch einer Käsefarm stand auf dem Programm. Bei der Nelson Mandela Capture Site konnte man beeindruckende Fotos schießen. Das Denkmal für den Vater der Nation steht an genau jene Stelle, an der Mandela 1962 verhaftet wurde. Am Abend erreichten die Teilnehmer schließlich die neue Unterkunft im reizvollen Mkhomazana-Tal.

Nelson Mandela Capture Site, ein eindrucksvolles Denkmal das die Stelle der Verhaftung des Vaters der Nation kennzeichnet

Die südlichen Drakensberge sind ein Wunderland aus Wäldern, Seen und Flüssen vor der dramatischen Kulisse der Bergkette. Das absolute Highlight der Region ist der Sani Pass, der mit fast 3.000 Metern der höchste Pass Südafrikas ist und bis nach Lesotho führt. Eine atemberaubende Fahrt erwartete die Reisegruppe. Auf einer steilen Schotterpiste schlängelten sich deren Geländewagen hinauf zum Gipfel, wo die Urlauber nicht nur mit einem gigantischen und überwältigend schönen Panorama belohnt wurden sondern, nach einem Besuch des Basotho-Dorfes, auch im höchsten Pub Afrikas ein leckeres Mittagessen genießen konnten.

Reetdachhütte in der Transkei, dem Land der Xhosa

Wogende Hügel, Reetdachhütten und umherziehende Ziegenherden prägen das Landschaftsbild der Transkei, dem Land des Volksstammes der Xhosa, das gleichzeitig auch das Geburtsland Nelson Mandelas ist. Die Wild Coast, mit ihren naturbelassenen, weißen Stränden, gesäumt von subtropischen Bäumen und Pflanzen, zählt zu den schönsten Küstenabschnitten des südlichen Afrikas. Port St. Johns ist zweifellos ein Juwel dieser wilden Küste am indischen Ozean. Der dortige Strand lud am Nachmittag zum Entspannen ein.

Der sechste Reisetag führte in die Weite der kargen, einsamen Halbwüste Karoo. Diese dehnt sich über rund 500.000 Quadratkilometer aus und nimmt fast ein Drittel der Fläche des Landes ein. Riesige Ebenen und Buschland, Doleritspitzen, Straußenfarmen und Windmühlen bestimmen das Landschaftsbild. Wie eine Oase taucht in dieser Trockenheit Cradock auf. Bei einem Spaziergang durch die breiten, baumbestandenen Straßen der Stadt entdeckten die Reisenden hübsche Häuser aus der Zeit des Viktorianischen Historismus.

Am Aschermittwoch ging es nach Graaff-Reinet. Die sogenannten „Perle der Karoo“, die von drei Seiten von der Flussschleife des Sundays River umgeben ist, hat sich den Charme einer ländlichen Stadt aus dem 19. Jahrhundert bewahrt. Rund 200 historische Gebäude stehen unter Denkmalschutz und verleihen Graaff-Reinet den Charakter eines Freiluftmuseums. Umgeben ist die Stadt vom Karoo-Naturreservat. So genossen die Reiseteilnehmer am Nachmittag einen ausgezeichneten Ausblick auf die Stadt und das in Jahrmillionen durch Verwitterungserosion entstandene Felsental „Valley of Desolation“.

Die Lagunenstadt Knysna am darauffolgenden Tag bildete einen eindrucksvollen Kontrast hierzu. Denn aus dem trockenen Landesinneren ging es am Donnerstag auf die üppig grüne Garden Route. Knysna wurde einst als Hafen für die Holzindustrie und Zentrum des Schiffbaus angelegt. An das Vermächtnis der Holzindustrie knüpfen eine Reihe hervorragender Geschäfte mit Holzwaren, Möbeln und Kunsthandwerk an, die am Nachmittag zum Bummel einluden.

Auch freitags wurde die Kleinstadt Knysna weiter erkundet, dessen Ortsbild von von der großen Lagune beherrscht wird und von zwei spektakulären Sandsteinklippen gesäumt ist, die wie Wächter auf beiden Seiten der engen Hafeneinfahrt stehen. Hier befindet sich das Featherbed Naturreservat. Bei einem Spaziergang konnten die Reisenden herrliche Ausblicke auf dieses unberührte Stück Paradies genießen. Am Nachmittag besuchte die Gruppe dann den Tsitsikamma Nationalpark. Dieser zeichnet sich durch seine mit Fynbos bedeckten Berge, Täler, Wälder mit teils uraltem Baumbestand und tiefe zum Meer führende Flussschluchten aus. In dieser einmaligen Landschaft unternahmen die Teilnehmer eine kleine Wanderung zu den berühmten Hängebrücken über der Mündung des Storms River.

Am nächsten Tag legte die Reisegesellschaft noch einmal eine größere Etappe zurück und erreichte nachmittags schließlich die lebhafte Metropole Kapstadt. Dominiert wird der Eindruck des Stadtbildes von der majestätischen Kulisse des Tafelbergs. Kapstadt ist eine der größten Städte Südafrikas und bildet auch den Sitz des südafrikanischen Parlaments. Zum Abendessen erwartete die Gruppe ein nettes Restaurant im restaurierten Werft- und Hafenviertel der berühmten Victoria & Alfred Waterfront.

Blick vom Tafelberg auf die Mutterstadt Kapstadt

Sonntagvormittag erhaschten die Reisenden bei einer kurzen Stadtrundfahrt einen weiteren Blick auf Kapstadt und den Tafelberg. Auf dem 1.087 Meter hohen Plateau boten sich wieder atemberaubende Ausblicke auf die Stadt und den Hafen, doch leider hieß es am frühen Nachmittag Abschied zu nehmen.

Beim Rückflug über Johannesburg waren sich die Urlauber einig, dass diese Reise wundervolle Eindrücke in eines der schönsten Reiseziele der Welt geboten hat.

Wer durch den Reisebericht Lust auf’s Reisen mit der VR Bank Enz plus bekommen hat, kann sich gerne noch für die achttägige Europareise nach Albanien im Mai, die Alaskareise Ende August oder auch die Busreise Brüssel-Luxemburg-Antwerpen anmelden. VR Bank-Reisebegleiterin Anna Maisch beantwortet allen Interessierten gerne weitere Fragen über die bevorstehenden Reiseziele. Anmeldung und Informationen zu allen Reisen auf allen Geschäftsstellen der VR Bank Enz plus und über den folgenden Link.