Bürgerbusverein hofft auf Neustart nach Corona

12.07.2021

Die VR Bank Enz plus fördert das ehrenamtliche Engagement des Bürgerbusvereins Remchingen zur Einrichtung eines Fahrbetriebes in Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr innerhalb der Ortsteile.

Eine Spende über 500 Euro übergab Teilmarktleiter Walter Eisele (rechts) von der VR Bank Enz plus dieser Tage an den Bürgerbusvereinsvorsitzenden Dieter Walch (links)

Bereits seit geraumer Zeit ist der Bürgerbusverein Remchingen bei den Vorbereitungen für das Einrichten eines Fahrbetriebes innerhalb der Ortsteile, der den öffentlichen Personennahverkehr merklich unterstützen soll. Allerdings wird für diesen Betrieb durch Landesrichtlinien auch ein Fahrzeug gefordert, dass etwa 100.000 Euro bei einer Neubeschaffung kostet. Der Verein ist daher auf Sponsoren und Spender dringend angewiesen, um diesen Betrag stemmen zu können.

Die vorgesehenen geringen Beförderungsgelder, die bei den Fahrten eingenommen werden sollen, werden zur Finanzierung der Anschaffungskosten und des Betriebes nicht ausreichen, auch hier wird der Verein große Anstrengungen unternehmen müssen. Der Bürgerbusverein ist daher auf den Landeszuschuss für das Fahrzeug und die Unterstützung der Gemeinde Remchingen angewiesen, die bereits Hilfe signalisierte. „Es ist noch ein langer Weg zu gehen“, so der Vereinsvorsitzende Dieter Walch. Nachdem durch Corona eine lange Pause bei dem Projekt eingetreten war, soll es jetzt wieder mit neuem Schwung weitergehen. Jede Spende hilft. Jedes Engagement ist willkommen. "Dass sich der Bürgerbusverein Remchingen ehrenamtlich engagiert ist eine gute Sache und bietet langfristig eine Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr “, so Teilmarktleiter Walter Eisele von der VR Bank Enz plus. Die Genossenschaftsbank unterstützt deshalb das Vorhaben mit einer Spende von 500 Euro aus Ihrem Vereinsförderprogramm.

Der Verein ist für Unterstützung in jeder Form dankbar. Auch Fahrerinnen und Fahrer für den Betrieb werden gesucht. Ziel ist es so viele ehrenamtliche Fahrer zu bekommen, dass diese möglichst nur ein- bis zweimal im Monat eine Fahrt übernehmen müssten. Die Kosten für das Ablegen des Personenbeförderungsscheins übernimmt der Verein. Die schöne Aufgabe soll von möglichst vielen Schultern getragen werden. Derzeit ist aber viel Bewegung bei dem Thema, so dass die weitere Entwicklung in diesem Bereich spannend sein wird.