Umfangreiche Restaurierung des Mühlhausener Wahrzeichens

28.03.2022

Nach einem Brandschaden in der Marienkapelle in Tiefenbronn-Mühlhausen steht eine umfangreiche Innensanierung im sechsstelligen Bereich an. Um der römisch-katholische Kirchengemeinde Biet bei diesem Großprojekt hilfreich zur Seite zu stehen, spendet die VR Bank Enz plus unbürokratisch 2.500 Euro.

v.l.n.r.: Die Vorsitzenden des Stiftungsrates Pfarrgemeinderat Rügen Leicht und Pfarrer Wolfgang Kribl, aber auch Barbara Pecher aus dem Gemeindeteam und die Pfarrgemeinderätin aus Mühlhausen Vita Tavolieri sind überglücklich über die finanzielle Unterstützung von VR Bank-Vorstand Armin Kühn und Teilmarktleiter Torsten Uhrig

Am 17. Juni 2014 sorgte ein Brand in der Marienkapelle für großen Schaden an Mühlhausens Wahrzeichen. Die Erzdiözese Freiburg sowie die Versicherung tragen zwar einen Teil der anstehenden Restaurierungsarbeiten, aber fast zweidrittel der Summe muss die Kirchengemeinde Biet aus eigener Kraft leisten. Armin Kühn, Vorstand der VR Bank Enz plus, war rasch bereit 2.500 Euro aus dem Spendentopf des Genossenschaftsinstituts für die Innensanierung bereitzustellen.

Bei der aktuellen Sanierung stehen unter anderem umfangreiche Mauerwerksarbeiten an. Hierzu widmet sich ein Restaurator seit 2021 zunächst den Rissen und Fehlstellen im Mauerwerk, es folgen Restaurierung, Konservierung und Freilegung der bemalten Ostwand. Außerdem sind zahlreiche Holzarbeiten am bestehenden Bankbestand sowie dessen Intarsienrahmung notwendig. Zu den darüber hinaus notwendigen Schreinerarbeiten gehören Holzergänzungen und Schließen entstandener Fugen an der Eingangstür. Zeitgleich werden auch die Elektroinstallationen überholt. Weitere Kosten entstehen durch Gerüstbau sowie begleitende statische, denkmalpflegerische und restauratorische Untersuchungen.

Marienkapelle Tiefenbronn-Mühlhausen

Die Kapelle am oberen Ortseingang von Mühlhausen, deren erste Grundmauern im Jahr 1685 errichtet wurden, litt in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges. Infolgedessen wurde sie so baufällig, dass sie 1722 neu errichtet werden musste. Damals wurde sie ihrer heutigen Namensgeberin Maria und deren unbefleckten Empfängnis geweiht. Der teilweise erhaltene Deckenstuck und auch die Altardekoration stammen noch aus der Zeit der Errichtung.