Wunschbaum für Neugeborene

11.01.2022

Mit ihrer Neugeborenen-Aktion setzt die Gemeinde Keltern ein Zeichen, das die VR Bank Enz plus mit 1.500 Euro fördert. Eltern, deren Kind im vergangenen Jahr geboren wurde, erhalten einen Streuobstbaum ihrer Wahl. Den Wunschbaum pflanzen sie zur Erinnerung an das Geburtsereignis auf dem eigenen Grundstück.

Jürgen Wankmüller (rechts), Vorstandsvorsitzernder der VR Bank Enz plus, unterstützt Kelterns Bürgermeister Steffen Bochinger in seinem Bemühen im Verein Natur in Keltern mit 1.500 Euro
Kelterns Bürgermeister Steffen Bochinger (links) wird vom Vorstandsvorsitzenden der VR Bank Enz plus, Jürgen Wankmüller (rechts) in seinem Bemühen mit 1.500 Euro unterstützt

Der Baum gilt seit jeher als Sinnbild des Lebens und des Wachstums. Für Bürgermeister Steffen Bochinger steht bei der Kelterner Geburtsbaum-Aktion, die er bereits zum zweiten Mal in Folge realisiert, jedoch nicht der Symbolcharakter im Vordergrund: „Wir wollen in unserer Gemeinde einen Beitrag zum bewussten Umgang mit der Natur leisten und gleichzeitig die Streuobstwiesen erhalten.“ Für die Gemeinde Keltern ist dies einer von vielen Bausteinen zum selbstgesetzten Leitbild, das in Kooperation mit dem Verein Natur in Keltern e.V. umgesetzt wird. Der Vorstandsvorsitzende der VR Bank Enz plus, Jürgen Wankmüller, ist von der Nachhaltigkeit der Aktion begeistert. Das Geldinstitut unterstützt deshalb das Projekt der Gemeinde mit einem Zuschuss von 1.500 Euro. Wankmüller äußerte hierzu: „Streuobstwiesen tragen einen wertvollen Beitrag zum Klimaerhalt bei. Gleichzeitig dienen die Obstbäume dem Kind und seinen Eltern langfristig als Nahrungsquelle und Schattenspender.“

Die Eltern konnten aus sieben Apfel-, vier Birnen-, drei Kirschen- und zwei Zwetschgensorten wählen. Aber auch die beiden Wildobstsorten Speierling und Elsbeere, mit ihren insektenfreundlichen Blüten standen zur Auswahl. Diese dienen zwar nicht den Menschen, dafür aber den einheimischen Vögeln als Nahrungsquelle. Egal, für welche Baumsorte sich die jungen Eltern entschieden haben, der Verein Natur in Keltern e.V. steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite und lädt diese unter anderem auch künftig zu entsprechenden Schnittkursen ein. Daniel Bienia von Natur in Keltern schloss die offizielle Übergabe der Bäume mit einem Zitat von Martin Luther: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“